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Gotteslob

Das Gotteslob steht sinnbildlich für die gemeinsame Schaffenskraft der katholischen Kirche. Dieses Gesangsbuch und Gebetbuch (deshalb auch Gotteslob) gilt für alle deutschsprachigen Bistümer. Das Gotteslob besteht aus Liedern und Texten, die sich zum beten aller Gläubigen, entweder alleine oder im gemeinsamen Beten eignen!


Der Wunsch, dem das Gotteslob zu Grunde liegt, ist, dass Christen in jedem deutschsprachigem Lande, am jeweiligen regionalen Gottesdienst teilnehmen können (Anmerkung: teilnehmen im Sinne von "aktiv").


Das Gotteslob steht auch für die Annäherung der katholischen mit der evangelischen Kirche. So wurde versucht einiger Lieder untereinander anzugleichen, um eben ökumenische Gottesdienste zu erleichtern.


Im Gotteslob sind 791 Lieder, Gebete, Andachten und Texte enthalten. Teilweise gibt es je nach Region, noch eigene Ergänzungen. Bei diesen handelt es sich in der Regel um regional beliebte Lieder oder Texte.


Durch das Gotteslob wurden folgende, regionale Gebetbücher abgelöst:

  • Ave Maria (Bistum Würzburg)
  • Betende Gemeinde (Erzdiözese Wien)
  • Canta Bona (Bistum Hildesheim)
  • Gebet- und Gesangbuch für das Erzbistum Köln
  • Laudate (Bistum Münster, Bistum Augsburg und Bistum Meißen)
  • Magnificat (Erzbistum Freiburg und Bistum Regensburg)
  • Oremus (Bistum Aachen)
  • Salve Regina (Bistum Speyer)
  • Sursum Corda (Erzbistum Paderborn)
  • Unser Gotteslob (Diözese Brixen und deutschsprachiger Teil der Erzdiözese Trient)
  • Vater unser (Diözese Linz)


Das Gotteslob wurde stets modernisiert. So wurden nun auch geschlechtsneutrale Begriffe, so weit es möglich war, verwendet.


Derzeit arbeiten die katholischen Bistümer Deutschlands, Österreichs und Südtirols an einem neuen "Gemeinsamen Gebet- und Gesangbuch"

Engel mit taube

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