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Pfingsten - die Bedeutung von Pfingsten

Pfingsten ("der fünfzigste Tag") ist ein christliches Fest jüdischen Ursprunges welches am fünfzigsten Tag nach Ostern bzw. Pessach gefeiert wird. Zu Pfingsten erinnern und feiern die Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes.

Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie sich zum Schawuot (jüdischer Feiertag) in Jerusalem versammelt hatten. In der christlichen Tradition wird dieser Tag auch als Gründung der Kirche verstanden. Als christliches Fest wurde Pfingsten erstmals im Jahr 130 n.Chr. erwähnt. Pfingsten markiert außerdem das Ende der Osterzeit.

Woher kommt der Begriff "Pfingsten"?

Das christliche Pfingstereignis fand nach ursprünglich am jüdischen Fest "Schawuot" statt. Dieses Fest feiert die Offenbarung der Tora an das Volk Israel und ist eines der wichtigsten Feste des Judentums. "Schawuot" bedeutet wörtlich übersetzt "Wochen" und weist damit auf die mit dem fünfzigsten Tag vollendeten sieben Wochen nach dem Pessachfest hin. Aus dieser Tradition entstammt der griechische Name "pentekostē", woraus sich der der deutsche Begriff „Pfingsten“ ableiten lässt.

Wann wird das Pfingstfest gefiert?

Pfingsten wird traditionell am fünfzigsten Tag nach Ostern also ca Mitte bis Ende Mai gefeiert. Die Pfingsfeiertage (Pfingstsonntag, Pfingstmontag) sind in manchen Ländern auch gesetzliche Feiertage. Der Pfingstmontag ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein gesetzlicher Feiertag.

Das Pfingstwunder

Apostelgeschichte des Lukas, 2. Kapitel 2,1


Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.

Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

Und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.

Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa?

Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache?

Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien,

Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom,

Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden.

Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?

Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein.

Engel mit taube

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